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Gasversorger muss mehr als eine Zahlungsweise anbieten

Der Bundesgerichtshof hat entschieden (Az.:VIII ZR 131/12), das Gasversorger in jedem Tarif mehr als eine Zahlungsmöglichkeit anbieten müssen. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale gegen die Stadtwerke Bochum. Angestrengt wurde die Klage, weil die Verbraucherzentrale einen Verstoß gegen das Energiewirtschaftsgesetz  sah. Hierin ist zu lesen, das Gaslieferanten Ihren Kunden vor Abschluss eines Gasliefervertrags mindestens zwei unterschiedliche Zahlungsmethoden anbieten müssen (§41 Abs.2 EnWG)

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ak74 / photocase.de

Klargestellt wurde unter anderem auch, dass nicht die zeitliche Stückelung in jährlich, vierteljährlich oder monatlich gemeint ist, sondern ausschließlich die Wege der Geldübermittlung. So zum Beispiel  per Lastschrift, in bar oder mit Karte.

Der Gasversorger darf allerdings zusätzliche Verwaltungskosten anrechnen, die entstehen wenn der Kunde einen bestimmten Zahlungsweg nutzen möchte. Diese dürfen allerdings nicht so hoch sein, das eine abschreckende Wirkung entsteht oder eine unangemessene Benachteiligung einzelner Bezahlmethoden entsteht.

Wie sind ihre Erfahrungen mit Bezahlmethoden bei Gasversorgern? Schildern Sie in den Kommentaren Ihre positiven oder negativen Erfahrungen. 

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