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Bevor Sie mit dem Gaspreisrechner einen Vergleich starten können, werden einige wichtige Grundeinstellungen abgefragt. Je nach Auswahl unterscheiden sich die Ergebnisse der Recherche erheblich. Daher habe ich ein Video erstellt in dem die Grundlegenden Einstellungen erklärt werden. Gleichzeitig können Sie sehen welche Einstellungen ich persönlich bevorzuge.

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Es ist leider immer noch so, das sehr viele Heizkessel deutlich mehr Leistung liefern als aktuell tatsächlich gebraucht wird. Dies führt häufig zu einem erhöhten Verbrauch.

  • Warum ist die Heizung überdimensioniert?
  • Wie reagiert die Heizung darauf?
  • Was kann ich dagegen tun?

Warum ist die Heizung überdimensioniert?

Ein Grund für die Überdimensionierung der Heizkessel ist der Berechnung des Wärmebedarfs geschuldet. In die Berechnung des Wärmebedarfs fließen 4 entscheidende Faktoren mit ein.

  1. Die zu beheizende Fläche
  2. Die Dämmwerte der Gebäudehülle
  3. Die gewünschte  Raumtemperatur
  4. Die Gradtagzahl oder Heizgradtag 

Vereinfacht kann man sagen, das die Heizung so dimensioniert wird das auch am kältesten Tag des Jahres die gewünschte Raumtemperatur erreicht werden kann.

Und genau da liegt das Problem. Bei der Installation ging man zum Beispiel vom -12°C aus. Daraus ergab sich eine benötigte Leistung von 18 KW. Jetzt überlegen Sie mal, wie viele Tage im Jahr sind es denn wirklich -12°C?

Genau! Es sind tatsächlich nur sehr wenige Tage im Jahr wo die volle Leistung tatsächlich benötigt wird. In manchen Jahren auch kein einziger. Die weit aus meiste Zeit des Jahres kommen Sie mit deutlich weniger Leistung aus. Die sogenannte Übergangszeit macht im Schnitt fast 3/4 der gesamten Heizperiode aus.

Ein weiterer Punkt der häufig zu Problemen führt ist die energetische Sanierung. Sie senken den Wärmebedarf des Gebäudes aber Ihre Heizung ist noch an den alten Bedarf angepasst.

Wie reagiert nun Ihr Heizkessel auf die Situation?

Hier müssen wir unterscheiden zwischen atmosphärischen Heizkesseln und modulierenden Geräten. Der atmosphärischen Kessel hat eine fest installierte Leistung die baulich bedingt nicht oder nur in sehr engen Grenzen variiert werden kann. Die abgegebene Wärme kann nur durch ständiges ein und ausschalten des Brenners reguliert werden. Der Fachmann spricht hier vom takten des Kessels. 

Bei den modulierenden Geräten haben die Hersteller auf dieses Problem mit der Modulation der Flamme reagiert. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Gasherd. Die Flamme wird automatisch an den Bedarf angepasst. Somit variiert die abgegebene Leistung.  Aber auch dieses Prinzip ist noch nicht perfekt. Nach unten sind der Modulation Grenzen gesetzt. 

Pufferspeicher oder neue Heizung?

Die einfachste, aber auch teuerste Lösung ist natürlich der Austausch der Heizung. Es bleibt allerdings das Problem das auch modulierende Heizkessel Ihre Leistung nicht beliebig nach unten regeln können.

Alternativ kann auch der alte Heizkessel erhalten werden wenn ein Pufferspeicher installiert wird. Das Prinzip des Pufferspeichers kann man mit einer Thermoskanne vergleichen. Im Pufferspeicher wird eine große Menge Wasser erwärmt. Hierzu kann der Brenner mit voller Leistung arbeiten. Er benötigt natürlich etwas länger um die große Menge Wasser zu erwärmen. Das ist vorteilhaft weil die Verluste beim starten des Brenners weniger ins Gewicht fallen. Ist die „Thermoskanne“ mit heißem Wasser gefüllt kann daraus der Wärmebedarf gedeckt werden ohne das der Brenner ständig an und wieder aus geht. Das Prinzip der Thermoskannen Heizung finden Sie hier.

Fazit: Es muss nicht immer gleich eine neue Heizung sein. Auch die bestehende Heizungsanlage lässt sich deutlich sparsamer betreiben wenn ein wenig nachgebessert wird. 

Diese und weitere Ideen zum senken der Heizkosten erhalten Sie, wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen.

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Die Thermoskannen Heizung (TKH) verhindert das häufige Ein- und Ausschalten des Heizkessels. Beim Betrieb einer Heizungsanlage nach dem ABO – TKH Energiesparsystem, erfolgt eine Reihenschaltung, wobei der Heizkessel erst den Pufferspeicher erwärmt, dann durch einen 3-Wegemischer die Heizkörper. Die Auskühlung des Pufferspeichers erfolgt über einen langen Zeitraum von unten nach oben. In der Heizzeit entstehen praktisch keine Bereitschaftsverluste für die Warmwasserbereitung.

abo_schemaDie Zentrale Regelungselektronik ermittelt die höchstnötige Temperatur für die gewünschte Brauchwassertemperatur, sowie für alle angeschlossenen Heizkreise. Die Puffer Beladung beginnt, wenn diese Temperatur an der dafür vorgesehenen Fühlerposition nicht mehr zur Verfügung steht. Sie endet, wenn auch der zweite Fühler das Erreichen der gewünschten Temperatur meldet.

Die intelligente Elektronik ist in der Lage, die Ladepumpe abhängig von der Temperatur stufenlos in der Drehzahl zu regeln. Genauso wird die Pumpe in der Mischergruppe bedarfsabhängig gesteuert. Ist die
Temperatur am Rücklauffühler im Vergleich zum Vorlauffühler zu hoch, wird die Drehzahl auch reduziert. Die Mischerregelung erfolgt ebenfalls durch die zentrale Regelungselektronik. Je nach der gemeldeten Außentemperatur wird die Vorlauftemperatur erhöht oder durch beimischen von Rücklaufwasser reduziert. Ein Bypaß sichert im Sommerbetrieb die Warmwasserladung bei abgeschaltetem Heizkreis.
Um bei Brennwertgeräten den Brennwertnutzen zu erreichen, wird aus dem unteren Bereich des Pufferspeichers der Rücklauf nachgekühlt, um so sicher zu stellen, dass das Brennwertgerät kondensiert.

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