≡ Menu

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Kesselheld.de

Mit diesen vier Tipps garantiert günstiger mit Gas heizen

gaspreisrechner

Da der Gaskessel in der Regel unbemerkt seinen Dienst verrichtet, sehen viele Hausbesitzer zunächst keinen Anlass, in den eigenen Heizungskeller zu investieren. Dabei reichen bereits kleinere Optimierungsmaßnahmen aus, um Ersparnisse im dreistelligen Bereich zu erzielen. Denn nicht nur Kühlschrank und Waschmaschine sind Stromfresser im Haushalt, sondern auch die Heizung sofern Effizienzmaßnahmen ausbleiben. Schließlich beansprucht unsere Heizung 80 bis 90 Prozent des Energiebedarfs in einem Durchschnittshaushalt. Mit den nachfolgenden Tipps lässt sich schon bei der nächsten Heizperiode bares Geld sparen.

1. Heizkurve richtig einstellen

Unsere Heizung regelt die Temperatur in Abhängigkeit des vorliegenden Wetters oder der Außentemperatur selbstständig geringfügig herauf oder herunter. Dies bezeichnet der Heizungsfachmann als witterungsgeführte Regelung. Damit diese effizient funktioniert, kommt es auf die richtige Einstellung der Heizkurve an. Sie legt das Temperaturniveau der Vorlauftemperatur oben am Heizkörper in Abhängigkeit von der vorliegenden Außentemperatur fest. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Heizung zu Hause richtig einstellen. Denn jedes Grad weniger spart bis zu sechs Prozent der Heizkosten ein.

2. Hochwertiges Gas verwenden

Erdgas beispielsweise lässt sich in L-Gas und H-Gas unterscheiden. Letzteres hat einen höheren Energiegehalt, sodass weniger Brennstoff für das Heizen der Wohnräume nötig ist. Die nachfolgende Tabelle zeigt den Energiegehalt (Heizwert) verschiedener Gasarten im Überblick:

Gasart Energiegehalt (Heizwert)
L-Gas ca. 7,6 bis 10,1 kWh pro Kubikmeter
H-Gas ca. 9,4 bis 11,8 kWh pro Kubikmeter
Biogas ca. 4 bis 7 kWh pro Kubikmeter
Flüssiggas ca. 12,87 kWh pro Kubikmeter

Mit dem Gaspreisrechner finden Sie Angebote passender Gasanbieter und sind in der Lage die Kosten zu vergleichen. Ein Wechsel zu einem günstigen und seriösen Gasanbieter hilft Ihnen Heizkosten einzusparen.

3. Pumpe austauschen

Technisch überholte Pumpenmodelle verbrauchen eine Menge Strom – um genau zu sein liegt der jährliche Bedarf bei etwa 600 kWh- eine Waschmaschine verbraucht hingegen nur etwa 200 kWh. Wie hoch die Energieverschwendung bei einer in die Jahre gekommenen Heizungspumpe allerdings ausfällt, zeigt erst der direkte Vergleich mit einer modernen Hocheffizienzpumpe der Energieklasse A. Denn diese benötigt mit 100 kWh nur ein Sechstel des Stroms, den eine veraltete Heizungspumpe beansprucht. Denn während alte Umwälzpumpen sich wenig bis gar nicht oder nur stufenweise anpassen lassen und damit häufig mehr Leistung erbringen als nötig, stellen Hocheffizienzpumpen sich immer passend zum vorliegenden Wärmebedarf ein.

Am Ende der Heizperiode lassen sich mit einem Pumpentausch rund 80 Prozent der Heizkosten sparen. Die Kosten für einen Pumpentausch belaufen sich in einem Einfamilienhaus auf etwa 400 Euro. Die genaue Kostenhöhe variiert jedoch je nach Pumpenmodell.

4. Hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich bezweckt eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Wohnraum. Dies ist wichtig, damit das Heizungswasser auch die weit vom Kessel entfernten Heizkörper erreicht, da diese ansonsten trotz aufgedrehter Thermostate kalt bleiben.

Wichtig ist, dass sowohl Pumpen, Rohre und Ventile so eingestellt werden, dass sie dem Heizungswasser den geringsten Widerstand entgegensetzen, da es diese Wege bevorzugt durchläuft. Einen hydraulischen Abgleich führt ein Heizungsfachmann aus. Mit dem Einsatz einer Software ermittelt er die notwendigen Einstellwerte für die Rücklaufverschraubungen und Heizungsventile. Ein einfacher Austausch von Heizkörperventilen ist dabei häufig nicht ausreichend.

{ 0 Kommentare }